Wilhelm von Kobell
Blick von der Nockherschwaige nach München, um 1833
Der Blick vom Nockherberg auf München wird von Wichmann um 1833 angesetzt, doch hatte Kobell den Blick ähnlich erstmals bereits 1815 und 1816 gegeben (Anm. 1). Die größte Nähe besteht zu einem 1819 datierten Gemälde in München (Anm. 2). Das Hamburger Blatt dürfte im Zusammenhang mit dem Gemälde um 1819 entstanden sein, obwohl der Horizont dort niedriger ist.
Peter Prange
1 Pferdebursche mit Flöte und Pferden im Uferwasser der Isar, 1815, Öl auf Leinwand, 21,8 x 30,5 cm, Schweinfurt, Museum Georg Schäfer, Inv. Nr. 2051, vgl. Wichmann 1970, S. 390, Nr. 1055, Abb.; Hirten mit Herden an der Isar, 1816, Öl auf Leinwand, 23 x 31 cm, Standort unbekannt, vgl. Wichmann 1970, S. 391, Nr. 1056, Abb.
2 Isarlandschaft, 1819, Öl auf Eichenholz, 40,5 x 53,5 cm, München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, Inv. Nr. 9213, vgl. Wichmann 1970, S. 419, Nr. 1219, Abb.
Peter Prange
Details about this work
Beschriftung: Unten in der Mitte bezeichnet: "Aussicht in die Nockerschweig nach München" (Bleistift)
Beschriftung fremd: Unten rechts nummeriert: "No 18" (Bleistift)
Wichmann 1516,
Erworben 1907 von Friedrich Wilhelm Sebastian von Kobell (1845-1910), München
Wilhelm von Kobell. Monographie und kritisches Verzeichnis der Werke. Mit Beiträgen von Heinz Bauer, Irmgard Gierl und Rotraud Wrede, Siegfried Wichmann, 1970, S. 485, Abb.-Nr. , Kat.-Nr. 1516, Abb.
Spätklassizismus und Romantik, Herausgeber: bearb. von Thea Vignau-Wilberg, 2003, S. 261, Abb.-Nr.