Horst Janssen, Radierer
nach Johann Gottfried Schadow, Zeichner, Erfinder
Hartmut Frielinghaus, Drucker
Jens Cords, Drucker
"Schiller 1894 n. Schadow", 10.06.1975 (radiert)
Diese Radierung erschien 1975 anlässlich der Verleihung des Schillerpreises an Horst Janssen in einer Auflage von 75 Exemplaren. Frielinghaus nennt etwa 12 Probedrucke. Drucker waren Jens Cords und Hartmut Frielinghaus. Dieses Blatt enthält den Trockenstempel von Jens Cords.
Als Vorlage für seine Radierung diente Janssen - nach Gerhard Schack - eine Abbildung von Johann Gottfried Schadows 1804 entstandener Bildniszeichnung Schillers.(Anm.1) Sie zeigt den Dichter kurz vor seinem frühen Tod.
Dieses Exemplar wurde mit Inv. Nr. JS-2468 (FF 1974/75/277) auf ein Blatt gedruckt.
1 Vgl. Die Kopie 1977, S. 451, Nr. 180. Vgl. auch Badstüber-Gröger/Czok/von Simson 2006, Bd. 1, S. 287-288, Nr. 757 mit Abb.
Literatur:
Badstüber-Gröger/Czok/von Simson 2006
Badstüber-Gröger, Sibylle, Czok, Claudia, von Simson, Jutta: Johann Gottfried Schadow. Die Zeichnungen. Katalog Teil I: Kat. 1-1089, Berlin 2006
Die Kopie 1977
Horst Janssen. Die Kopie, hrsg. von Gerhard Schack, Hamburg 1977
Werkverzeichnis:
Frielinghaus, Hartmut (Hrsg.): Verzeichnis aller Janssen Radierungen zusammengefaßt in Jahrgangsheften, Radierungen des Jahres 1974/75, Band 1974/75 ff. Nr. 156 bis ff. Nr. 309, Hamburg 1984, Nr. 121.
Details zu diesem Werk
Beschriftung: Unten in der Mitte bezeichnet und datiert: "Schiller 1804 / n. Schadow / 10 / 6 / 75 [Datierung eingekreist]"; darüber bezeichnet: "Mannheim"; unten links neben der Platte bezeichnet, signiert und datiert: "Er - / sich ab- / wendend. / f. Schack ׀ Janssen 75" (Bleistift)
Beschriftung fremd: Unten in der Mitte bezeichnet: "F. 1975-122 u. 121" (Bleistift); auf dem Verso unten links bezeichnet: "JGS 0309" (Bleistift, alte Inv. Nr.)
Wvz. Frielinghaus 1974/75/121, ,
Wvz. ff. Nr. 276 (1974/75), ,
Druck außerhalb der nummerierten Auflage
Gerhard Schack (1929-2007), Hamburg; Legat Schack 2007 an die Hamburger Kunsthalle.