Dana Greiner

Ohne Titel (querelle), 2019

Material, Form, Farbe und Licht sind wesentliche Bestandteile in Dana Greiners Werken. Obwohl ihre lebendigen Malereien und Objekte eigenständig für sich stehen, drängt es die Künstlerin, die Betrachtungsmöglichkeiten in Ausstellungsräumen zu erkunden und zu erweitern. Auf unterschiedlichen Bildträgern arbeitet sie geometrische vielschichtige Kompositionen heraus, die mithilfe einer großen Materialvielfalt zu einer komplexen Einheit gelangen. Die Arbeiten Greiners besitzen eine unverwechselbare Ästhetik aus strahlenden Farben und abstrakten Formen, die vielschichtig sind und optisch anregen. Auf diese Weise werden Betrachterinnen und Betrachter aufgefordert, sich auf eine dynamische Beziehung zu den Werken einzulassen.
„Mir geht es meist nicht um ein Sujet, sondern darum den Charakter und die Wirkung eines Materials, einer Farbe und einer Form zu entschlüsseln, um sie dann miteinander komplex werden zu lassen. Es ist eine Art materialistische Psychoanalyse die während des Malprozesses vonstattengeht. Ich gehe solange vor, bis alle Farben und Formen ihren richtigen Platz haben. Alle Komponenten sollen im Dialog bleiben und zu einer Einheit finden.“ (Dana Greiner)

Jan Steinke

Acryl-Medien, Öl, Sprühlack, Lack, Vinyl, Grafit, Seil auf Holz auf Leinwand 180 x 135 cm (Bild) Hamburger Kunsthalle. Dauerleihgabe Stiftung Hamburger Kultursammlungen Inv. Nr.: G-2020-47 Sammlung: Kunst der Gegenwart

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