Franz Erhard Walther

Drei Wandsockel, 1980-81

Seit den frühen 1960er Jahren setzt sich Franz Erhard Walther konsequent mit dem Begriff der Skulptur und ihren tradierten Kategorien auseinander. Die 1980/81 entstandene Arbeit Drei Wandsockel ist paradigmatisch für diese Auseinandersetzung und stand am Anfang einer neuen Werkphase, die Anfang der 1980er Jahre begann. Die von der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen erworbene Arbeit schließt damit zeitlich unmittelbar an die umfangreiche Walther-Sammlung der Hamburger Kunsthalle an, die eine repräsentative Auswahl von Werken der 1960er und 1970er Jahre umfasst. Drei Wandsockel ist eine Arbeit, die zwischen architektonischer Intervention, Bild und skulpturalem Objekt changiert und genau wie vorhergehende Werke die Option der Partizipation und Veränderbarkeit durch die Besucher beinhaltet. Obgleich Walthers Objekte formal an die Minimal Art erinnern, stehen sie durch diese Erweiterung der Prozess- und Konzeptkunst nahe.

Luisa Pauline Fink
Seit den frühen 1960er verfolgt Franz Erhard Walther (*1939) eine konsequente Auseinandersetzung mit dem Begriff der Skulptur und ihren tradierten Kategorien. Drei Wandsockel ist paradigmatisch für diese Auseinandersetzung und steht am Anfang einer neuen Werkphase, die Anfang der 1980er Jahre beginnt. Die 2013 erworbene Arbeit schließt damit zeitlich unmittelbar an die umfangreiche Walther-Sammlung der Hamburger Kunsthalle an, die eine repräsentative Werkauswahl der 1960er und 70er Jahre umfasst. Drei Wandsockel ist eine Arbeit, die zwischen architektonischer Intervention, Bild und skulpturalem Objekt changiert und genau wie vorhergehende Werke die Option der Partizipation und Veränderbarkeit beinhaltet. Obgleich die Objekte Walthers formal an die Minimal Art erinnern, stehen sie durch diese Erweiterung der Prozess - und Konzeptkunst nahe. (Luisa Fink)

Details zu diesem Werk

Gefärbte und ungefärbte Baumwollstoffe, Holz je 365 x 200 x 40 cm (Objekt) Hamburger Kunsthalle. Dauerleihgabe der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen, erworben 2013 Inv. Nr.: G-2013-3 Sammlung: Kunst der Gegenwart François Doury, Courtesy Galerie Jocelyn Wolff © VG Bild-Kunst, Bonn

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