Heinrich Reinhold
Johann Joachim Faber, ehemals zugeschrieben
Der große Göll und der Untersberg bei Salzburg, um 1818
Ähnlich detailliert und kristallin ausgearbeitet wie die beiden Kopien nach Johann Adam Klein aus der Schweiz (vgl. Inv. Nr. 43884 und Inv. Nr. 43887), stammt das Motiv von Reinholds Reise ins Salzkammergut im Sommer 1818, was eine Entstehung des Blattes in dieser Zeit nahelegt. Die Zeichnung wird allerdings kaum auf der Reise entstanden sein, sondern wohl erst nach Reinholds Rückkehr nach Wien. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei dem Blatt ebenfalls um eine Kopie nach einer bisher unbekannten Vorlage handelt.
Peter Prange
Details zu diesem Werk
Beschriftung fremd: Unten bezeichnet: "der große Goehl und der Untersberg bei Salzburg" (Bleistift)
Erworben aus Staatsmitteln 1909
"Auch treibt mich mein Gemüth zur Landschaft". Heinrich Reinhold (1788-1825). Leben und Werk - Werkverzeichnis der Gemälde, Ölskizzen, Zeichnungen und Druckgraphiken, Nadine Brüggebors, 2016, S. 66, Abb.-Nr. , Kat.-Nr. Z 54
"Auch treibt mich mein Gemüth zur Landschaft". Heinrich Reinhold (1788-1825). Leben und Werk - Werkverzeichnis der Gemälde, Ölskizzen, Zeichnungen und Druckgraphiken, Nadine Brüggebors, 2016, S. 63, Abb.-Nr. , Kat.-Nr. Z 54
Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur, Herausgeber: Andreas Stolzenburg, Markus Bertsch und Hermann Mildenberger; Hamburger Kunsthalle, 2018, S. 253, Abb. S. S. 143, Abb.-Nr. , Kat.-Nr. 13