Alonso Cano
Alonso Cano (Nachfolge), ehemals zugeschrieben
Maria mit dem Christuskind, um 1665
Von Wethey der Cano-Nachfolge zugeschrieben und auch von Zahira Véliz 2011 nicht in Ihren Katalog der Cano-Zeichnungen aufgenommen, zeigt das kleine Blatt doch für Cano sehr typische Charakteristika. Die sehr schnell mit freien Linien hingeworfen wirkende Zeichnung erinnert vor allem in den Schraffuren um die Augenpartie herum an ein Blatt mit Studien der “Jungfrau mit dem Kind”, welches im Louvre in Paris aufbewahrt wird.(Anm.1) Gut vergleichbar sind auch die Form und Lage der losen Umfassungslinien auf diesen Blättern. Hinzu kommt, dass Cano in seinen Skizzen Stirn, Augen, Nase und Mund mit dem Stirnverlauf folgenden kurzen und parallel ausgerichteten Strichen markiert.
1 “Estudios para la virgen con el niño”, 148 x 75 mm, Paris, Musée du Louvre, Cabinet des Dessins, Inv.-Nr. RF 43.242, vgl. Véliz 2011, S. 215, Nr. 22.
Details zu diesem Werk
Beschriftung fremd: Auf dem Verso oben bezeichnet: "II" (schwarzer Stift)
[José Atanasio Echeverría]; Julian Benjamin Williams, Seville (d. 1866); John Wetherell (?) (d. 1865); Horatio/Nathan Wetherell (?) (until 1874); Frederick William Cosens, London (from 1874 to 1890); Sotheby's, London, auction of the property of Frederick William Cosens (from November 11 to 21, 1890); Bernard Quaritch Ltd., London (from November 1890 to July 1891); acquired by the Hamburger Kunsthalle (July 14, 1891).
The Spanish Gesture. Drawings from Murillo to Goya in the Hamburger Kunsthalle, Jens Hoffmann-Samland, with contributions by María Cruz de Carlos Varona, Gabriele Finaldi, José Manuel Matilla u. a., 2014, S. 190, Abb., Abb.-Nr. , Kat.-Nr. 13
Alonso Cano's Drawings, Harold Edwin Wethey, 1952, S. 233, Abb.-Nr.