Heinrich Theodor Wehle

Grabmal bei Ahver, 1802

Stelen wie die hier dargestellte entstanden in Armenien vom 4. bis 8. Jahrhundert und kennzeichneten eine Grabstätte. Die zwei bis acht Meter hohen Stelen waren rundum reliefiert und wurden von einem Kapitell sowie einem Steinkreuz bekrönt. Ab dem 9. Jahrhundert wurden sie durch Kreuzsteine abgelöst (vgl. Inv.-Nr. 23876z).(Anm.1) Auch dieses Blatt ist vollständig durchgearbeitet und zählt deshalb zur Gruppe derjenigen Zeichnungen, die einen Stich vorbereiten.

Peter Prange

1 Vgl. hierzu Levon Asarian: Die Kunst der armenischen Kreuzsteine, in: Armenien. 5000 Jahre Kunst und Kultur, hrsg. v. der Stiftung für armenische Studien, Tübingen 1995, S. 109–118.

Details zu diesem Werk

Feder in Schwarz 269 x 190 mm (Blatt) Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett Inv. Nr.: 23876f Sammlung: KK Zeichnungen, Deutschland, 15.-18. Jh. © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Christoph Irrgang, CC-BY-NC-SA 4.0

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