Georg Friedrich Meyer, Zeichner

Mit Hund spielender Hirte, zwei Kühe und Schafe, 1770

1769 trat Meyer in die Dienste Herzog Christians IV. von Pfalz-Zweibrücken, wo er gelegentlich mit Johann Christian von Mannlich (1741–1822) und Friedrich Müller (1749–1825) zusammenarbeitete. Ebenso wie Müller ist Meyer vor allem durch seine Jagdbilder und Hirtenidyllen hervorgetreten. Das vorliegende Blatt steht unter dem Einfluss vor allem holländischer Italianisanten wie etwa Nicolaes Berchem (1620–1683).

Peter Prange

Details zu diesem Werk

Beschriftung: Oben links signiert und datiert: "G. F. Meyer. 1770" (Feder in Braun)

Beschriftung fremd: Auf dem Verso Stempel der Hamburger Kunsthalle (L. 1233)

Johann Valentin Meyer (1747-1811), Hamburg (L. 1551 a, Suppl.); Georg Christian Lorenz Meyer (1787-1866), Hamburg (nicht bei Lugt); Arnold Otto Meyer (1825-1913), Hamburg (L. 1994); Eduard Lorenz Lorenz-Meyer (1856-1926), Hamburg; Albrecht Lorenz Lorenz-Meyer (1891-1960), Hamburg (nicht bei Lugt); von diesem 1951 der Kunsthalle geschenkt

Verzeichniss der von dem verstorbenen Herrn Johann Valentin Meyer weiland Senator hieselbst nachgelassenen berühmten Sammlung von Original-Handzeichnungen und Kupferstichen aus allen Schulen ..., Johann Noodt; Hamburg, 1812, Abb.-Nr. , Kat.-Nr. 95

Deutsche Zeichnungen 1450-1800. Katalog, Peter Prange; Herausgeber: Hubertus Gaßner und Andreas Stolzenburg, 2007, S. 243, Abb.-Nr. , Kat.-Nr. 594

Schwarze Kreide, Pinsel in Grau, laviert 232mm x 294mm (Blatt) Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett Inv. Nr.: 1951-257 Sammlung: KK Zeichnungen, Deutschland, 15.-18. Jh. © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Christoph Irrgang

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