August Richter, Zeichner

Zur Attacke reitende Dragoner

Nach 1834 widmete sich August Richter vornehmlich Szenen aus dem Alltagsleben. Hierfür verwandte er teilweise eine miniaturhaft feine Darstellungsweise. Zudem fertigte er zahlreiche Blätter mit breiter Feder oder mit dem Pinsel in Aquarell oder in Tusche an. Diese Blätter waren schon in den 1930er Jahren begehrte Sammelobjekte. Von besonderem Interesse sind die Darstellungen von Geisteskranken, mit denen August Richter sein eigenes Schicksal auf eine sehr nüchterne und beeindruckende Weise darstellte. Vgl. Ernst Sigismund in Thieme-Becker XXVIII (1934), S. 283-284.

Details zu diesem Werk

Beschriftung fremd: Unten rechts nummeriert: "1343" (?) (Bleistift)

Erworben von Adolf Glüenstein (31.10.1849-18.12.1924), Hamburg (L. 123) mit Mitteln aus dem Vermächtnis von Dr. Gustav Heylbut (13.6.1852-14.8.1914), Hamburg

Aquarell; fest aufgelegt 168mm x 214mm (Blatt) Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett Inv. Nr.: 1917-250 Sammlung: KK Zeichnungen, Deutschland, 1800-1850 © Bildarchiv Hamburger Kunsthalle / bpk

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